
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat eine Testversion der ICD-11 veröffentlicht. Sie steht Interessierten für Studienzwecke und zur Vorbereitung auf einen möglichen Systemwechsel zur Verfügung. Trotz dieser Veröffentlichung bleibt in Deutschland bis auf Weiteres die ICD-10 die verbindliche Grundlage für die amtliche Kodierung von Krankheiten.
Die neue Klassifikation bringt zahlreiche fachliche und technische Neuerungen mit sich und soll eine präzisere Verschlüsselung medizinischer Sachverhalte sowie eine stärkere internationale Vereinheitlichung ermöglichen. Durch die Bereitstellung der Testversion über die World Health Organization können nun auch Werkzeuge wie das Kodiertool erprobt werden, was als wichtiger Schritt für die Vorbereitung einer deutschsprachigen ICD-11 gilt.
Die WHO stellte die ICD-11 im Jahr 2018 vor, verabschiedete sie 2019 auf der Weltgesundheitsversammlung und setzte sie zum 1. Januar 2022 offiziell in Kraft. Seitdem können Mitgliedstaaten sie grundsätzlich nutzen und entsprechende Daten melden, entscheiden jedoch selbst über den Zeitpunkt einer nationalen Einführung. In Deutschland gelten derzeit weiterhin zwei ICD-10-Varianten: die ICD-10-WHO für die Mortalitätsstatistik und die ICD-10-German Modification für die Kodierung von Krankheiten im Versorgungssystem.
26.02.2026

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